
Der Vortrag geht von der These des Sozialkonstruktivismus aus, die besagt, dass wir selbst es sind, die unsere Wirklichkeit sozial und kulturell erzeugen. Die Wirklichkeit wird also als eine Konstruktion betrachtet, „die im sozialen Zusammenhang durch Kommunikation zustande kommt.“
Matoba fragt danach, „inwiefern Dialoge aus sozialkonstruktivistischer Sicht zur Emergenz einer neuen Kultur, in der sich alle Menschen gleichberechtigt in der Gesellschaft und Organisation integrieren, beitragen könnten."
Sie können den Aufsatz zu Ihrer persönlichen Verfügung hier herunterladen (PDF-Datei, ca. 370 KB).
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Hierbei geht es um eine theoretische Grundlage des integrierten sozialkonstruktivistischen Ansatz für Diversity Management. Dieser Ansatz stützt sich auf die Theorie des „Dritte-Kultur-Entwicklungsmodells“ von Casmir (1999) und den langjährigen Erfahrungen des Autors mit dem Dialogprozess von Martin Buber, Michael Bakhtin und David Bohm als Methode zur Dritte-Kultur-Entwicklung.
Der sozialkonstruktivistische Ansatz für Diversity Management basiert auf der These, dass man durch Kommunikation Vielfalt und Einheit (diversity and unity) der Organisation konstruieren und rekonstruieren kann. Dieser Prozess der sozialen Konstruktion ist gleichzeitig der Prozess der Veränderung und Generierung der Bedeutung. Die Kommunikation als Medium des Prozesses der sozialen Konstruktion und als Verbindung zwischen „Identity Diversity“ und „Cognitive Diversity“ kann zum Rekonstruieren der Vielfalt des Menschen und zum Konstruieren der Einheit der Organisation beitragen.
Eine digitale Fassung dieser Arbeit können Sie vom Autor unter der eMail-Adresse matoba[at]tele2.de anfordern.
Wir möchten Sie auch auf die Initiative
„Diversity Dialogue Process“
hinweisen: Seit 2008 treffen sich interkulturelle Trainer, Facilitator, Berater aus Deutschland, Slovenia, USA, UK, Frankreich, Niederland, Spanien, Polen, Rumänien, Japan und anderen Ländern zweimal pro Jahr, um ihre Dialogkompetenz als Dialogbegleiter zu fördern. Jedes Jahr finden ein Train-the-Trainer Workshop in Frühling und ein peer-group Treffen in Herbst statt. Information: matoba[at]tele2.de
Ich will mich und andere besser leiten können!
- Die Kunst des offenen, vielstimmigen Dialogs –
Ein Qualifizierungsangebot für Leiterinnen in Waldorfkindergärten
Der 111-seitige Projektbericht wurde erstellt von Heinz Verst, Sozial-Therapeutische Gemeinschaft Hof Sondern e.V. und trägt den Titel:
Ein neuer Weg kommunikativen Lernens für die
pädagogische, psychosoziale und therapeutische Praxis
Theorie und Praxis einer neuen Lern- und Kommunikationskultur
Neue Wegegemeinschaftlichen Lernens in der Gruppe