

"Ich war kein Lehrer, sondern ein Lerner. Ich wollte nicht lehren, sondern lernen. Ich hatte Lehrer werden wollen,
um möglichst lange Schüler bleiben zu können.“ (Erich Kästner)
Überblick
Informationen für Dialogbegleiter
- "Dialog-Praxis"
Eine der Hauptaufgaben der Dialogprozess-Begleitung (Facilitation) ist es, einen sicheren Raum für die Teilnehmenden, den "Dialog-Container" zu schaffen, in dem Dialog praktiziert werden kann und wo die Kernfähigkeiten geübt werden. Miteinander Dialoge zu führen und über den Prozess zu reflektieren, ist ein wesentliches Element unseres Programms.
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- "Personal Mastery"
Die größte Herausforderung für die meisten Facilitator bleibt die Identifikation mit ihren eigenen mentalen Modellen, Urteilen und Bewertungen. Je mehr die Einsicht in die eigenen Wahrnehmungsmodelle und deren Grenzen wächst, um so höher wird die Qualität der Präsenz, die den Dialogprozess unterstützt. Ein Schlüssel zum Verständnis dieser Dynamik ist es, als Facilitator die eigene "Personal Mastery" zu entwickeln, die der Vertiefung der Kernfähigkeiten dient. Die Weiterentwicklung der "Personal Mastery" in der Dialogprozess-Begleitung ist ein zweites wichtiges Element unseres Programms.
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- "Facilitator Werkstatt"
Sehr unterschiedliche Vorgehensweisen, Konzeptionen und Lernmöglichkeiten ergeben sich durch die Verschiedenheit der Organisationen, Gruppen und die Individualität der "Facilitator". In der "Facilitator-Werkstatt" dieses Programms wird Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, Dialogprozesse zu begleiten und daraus entstehende praktische Fragen zu klären, sowie Strategien zu besprechen, die sich durch verschiedene Kontexte der Dialogprozess-Begleitung ergeben.
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| Überblick über die Ausbildung zur Dialogprozess-Begleitung |
Erster Teil
- Dialogpraxis :
- Gemeinsame generative oder strategische Dialoge - Reflexion der weiteren Entwicklung der 10 Kernfähigkeiten - Dialogprozess-Begleitung mit anschließender Reflexion und feedback
- Entwicklung von Personal Mastery :
- Radikaler Respekt als Grundlage unseres individuellen und kollektiven Containers - Positives feedback mit der Brille von Empathie und Wertschätzung
- In der Facilitator Werkstatt:
- Einen "Container" für Dialog schaffen - Verschiedenartige Gruppen und Settings benötigen verschiedene Container - Die Bedeutung des gemeinsamen Kontexts - Die Aufgabe des Facilitators bei der Schaffung des Containers - Die Kunst feedback zu geben, Teil 1
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Zweiter Teil
- Dialogpraxis :
- Gemeinsame generative oder strategische Dialoge - Reflexion der weiteren Entwicklung der 10 Kernfähigkeiten - Dialogprozess-Begleitung mit anschließender Reflexion und feedback
- Entwicklung von Personal Mastery :
- Wie nutzen wir unsere "Teilpersönlichkeiten", "inneren Stimmen" oder "Selbste" für die Arbeit im Dialog? (Übungen zum "Voice Dialogue")
- In der Facilitator Werkstatt:
- Die Kunst feedback zu geben, Teil 2: Leitlinien für feedback - Störungen als Lernchancen
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Dritter Teil
- Dialogpraxis :
- Gemeinsame generative oder strategische Dialoge - Reflexion der weiteren Entwicklung der Kernfähigkeiten - Dialogprozessbegleitung mit anschließender Reflexion und feedback
- Entwicklung von Personal Mastery :
- Weitere Schritte der Entwicklung von "Personal Mastery": Das spielerische Aufdecken von festgefahrenen Verhaltensmustern durch Übungen aus der Schattenarbeit. - Brückenbauen zur Welt meines Gegenübers-mit Anlehnung an die Arbeit von Marshall Rosenberg - Empathie mit mir selbst
- In der Facilitator Werkstatt:
- Was heißt das für mich: Dialogprozesse zu begleiten? - Begleiten anstatt leiten - Die Trennung der Rollen von TeilnehmerIn und BegleiterIn - Ergebnisse, Lösungen, Entscheidungen: was erzielen wir im Dialog?
Informationen zu den neuen Facilitator-Ausbildungsseminaren finden Sie hier.
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