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Erste Habilitation zum Dialog |
| Wir gratulieren Herrn Dr. Kazuma Matoba (Universität Witten/Herdecke) herzlich zu seiner Habilitation! Am 16. Juli hält Dr. Kazuma Matoba seine Antrittsvorlesung an der Universität Witten/Herdecke zum Thema: "Dialogische Emergenz der Kultur: Achtsame Wahrnehmung als Grundlage"
Das Thema seiner Habilitatationsschrift lautet: "Transformative dialogue for third-culture building:
Integrated constructionist approach for managing diversity" Hierbei geht es um eine theoretische Grundlage des integrierten sozialkonstruktivistischen Ansatz für Diversity Management. Dieser Ansatz stützt sich auf die Theorie des „Dritte-Kultur-Entwicklungsmodells“ von Casmir (1999) und den langjährigen Erfahrungen des Autors mit dem Dialogprozess von Martin Buber, Michael Bakhtin und David Bohm als Methode zur Dritte-Kultur-Entwicklung. Der sozialkonstruktivistische Ansatz für Diversity Management basiert auf der These, dass man durch Kommunikation Vielfalt und Einheit (diversity and unity) der Organisation konstruieren und rekonstruieren kann. Dieser Prozess der sozialen Konstruktion ist gleichzeitig der Prozess der Veränderung und Generierung der Bedeutung. Die Kommunikation als Medium des Prozesses der sozialen Konstruktion und als Verbindung zwischen „Identity Diversity“ und „Cognitive Diversity“ kann zum Rekonstruieren der Vielfalt des Menschen und zum Konstruieren der Einheit der Organisation beitragen. „Diversity Dialogue Process“ hinweisen: Seit 2008 treffen sich interkulturelle Trainer, Facilitator, Berater aus Deutschland, Slovenia, USA, UK, Frankreich, Niederland, Spanien, Polen, Rumänien, Japan und anderen Ländern zweimal pro Jahr, um ihre Dialogkompetenz als Dialogbegleiter zu fördern. Jedes Jahr finden ein Train-the-Trainer Workshop in Frühling und ein peer-group Treffen in Herbst statt. Information: matoba[at]tele2.de
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